Katja Schuon
02303 6766909

Digitalisierung ist kein Selbstzweck

23. August 2020 - Katja Schuon

Digitalisierung ist seit Jahren in aller Munde. Ich mache die Beobachtung, dass zwar viele Leute darüber sprechen, oft aber ganz unterschiedliche Dinge meinen.

In meinen Augen ist Digitalisierung kein Selbstzweck, sondern eine notwendige Entwicklung, die uns im besten Fall das Leben einfacher macht.

Aufhalten können wir diese Entwicklung jedenfalls nicht mehr. So viel steht fest. Statt besorgt oder gar ängstlich auf die Veränderungen zu blicken, die die Digitalisierung mit sich bringt, sollten wir ihnen offen entgegentreten und sie bestmöglich für die Gesellschaft nutzen.

So ist mein Smartphone zum Beispiel schon ein sehr hilfreicher Assistent geworden. Es speichert meine Termine und erinnert mich an sie. Es zeigt mir den Weg an Orte, an denen ich noch nicht war und ich bin im Handumdrehen mit meinen Liebsten verbunden.

Trotzdem muss ich mir bewusst sein, dass bestimmte Daten ausgelesen und genutzt werden können. Wenn wir Digitalisierung nicht naiv, sondern aufgeklärt für uns als Stadt nutzen, werden wir große Vorteile daraus ziehen. Davon bin ich überzeugt.

In der Schule lernen Kinder schon heute, wie sie Computer in ihren Alltag so integrieren können, dass sie ihnen Vorteile bieten. Sie lernen auch, welche Gefahren zum Beispiel das Internet bergen kann. Das ist enorm wichtig. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass Lehrer*innen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um digitale Werkzeuge in den Unterricht zu integrieren.

Auch im Beruf ist Digitalisierung schon lange kein Fremdwort mehr. Arbeitgebende und Arbeitnehmende sind weltweit vernetzt und wenden immer mehr digitale Instrumente an, welche die Aufgaben erleichtern. Als Bürgermeisterin und als SPD-Mitglied ist es mir extrem wichtig, dass so wenige Arbeitsplätze wie möglich aufgrund von Digitalisierung wegfallen und dass dort, wo es unvermeidlich ist,den betroffenen Mitarbeiter*innen rechtzeitig neue Perspektiven geboten werden, die ihnen eine sichere gleichwertige Weiterbeschäftigung bieten.

In der Verwaltung ist für mich Digitalisierung ein großes Thema. Viele Prozesse könnten einfacher und schneller umgesetzt werden, wenn wir mehr auf digitale Hilfsmittel setzen. Hierbei ist mir sehr wichtig, die Mitarbeiter*innen in die Entscheidungen einzubinden, sie bei möglichen Umstellungen zu schulen, um am Ende das bestmögliche Ergebnis für Bürger*innen und Mitarbeiter*innen zu erzielen.

Digitale Service-Angebote für Bürger*innen sind nicht nur zeitgemäß, sie ermöglichen es auch, bequem von zu Hause aus behördliche Angelegenheiten zu erledigen. Sei es ein neuer Personalausweis, die Kennzeichen-Zulassung eines Autos oder die Verlängerung eines Anwohnerausweises.

Vieles wird in Zukunft digital sein. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft – und besonders Unna – davon profitiert.

Welche Ideen haben Sie zum Thema Digitalisierung? Ich freue mich von Ihnen zu hören bzw. zu lesen, gerne in den Kommentaren, per Mail, bei Facebook oder Instagram.

Ihre Katja Schuon

Neue Blogbeiträge

8. September 2020
Ein typischer Tag bei meiner Familie und mir

30. August 2020
Unna – ein attraktiver Gesundheitsstandort

23. August 2020
Digitalisierung ist kein Selbstzweck

16. August 2020
Schulstart in NRW

26. Juli 2020
Flughafen