Katja Schuon
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Unna – ein attraktiver Gesundheitsstandort

30. August 2020 - Katja Schuon

Unna bleibt auch in Zukunft ein attraktiver und verlässlicher Gesundheitsstandort.

Mehr als 100 Millionen will das Christliche Klinikum Unna in den nächsten Jahren aufwenden, um den Krankenhauskomplex in der Innenstadt auszubauen und aufzuwerten. Voraussetzung dafür ist eine positive Entscheidung des Landes NRW über den Förderantrag des Klinikums. Wir - meine Partei und ich - sehen hierin eine historische Chance. Dies kann die Initialzündung sein, um das gesamte Unnaer Stadtzentrum grundsätzlich neu zu gestalten. Mit einer „Innenstadt-Agenda 2030“ wollen wir die Vision eines grünen und verkehrsberuhigten Stadtzentrums Wirklichkeit werden lassen, das die Lebensqualität im Herzen Unnas spürbar und nachhaltig verbessert.

Ziel der „Innenstadt-Agenda 2030“ ist die Erstellung eines Gesamtkonzeptes für das Stadtzentrum. Dabei spielt die geplante Großinvestition des Christlichen Klinikums Unna eine zentrale Rolle: Wenn der Haupteingang des Krankenhauses wie vorgesehen vom Nordring an die Mozartstraße verlegt und ein neues Parkhaus direkt vom Verkehrsring aus angesteuert wird, bedeutet das bereits eine erhebliche Reduzierung des Verkehrs im Altstadtkern. Wenn auch die Werkstatt im Kreis Unna (WiKU) mit ihren insgesamt rund 6.500 Quadratmeter an die Viktoria-Fläche verlegt wird, stehen die frei werdenden Flächen für eine andere Nutzung zur Verfügung. Denkbar ist, dass hier zum Beispiel eine attraktive innerstädtische Wohnbebauung mit hohen ökologischen Standards entsteht. Auch der Parkplatz an der Schulstraße, schon lange im Gespräch als wünschenswerte grüne Mitte der Innenstadt für Erholungs- und Ruhesuchende, erhält endlich ein neues freundliches Gesicht.

Darüber hinaus gilt es, gesunde kommunale Strukturen und auch gesundheitsförderliches Verhalten eines jeden Einzelnen zu stärken und zu gestalten. So gelingt uns eine ganzheitliche Versorgungsstruktur, die uns als Stadt auch demografiefest und zukunftssicher macht. Ich möchte den Bereich Prävention (z.B. Sport, gesunde Verpflegung, Suchtprävention) stärken, insbesondere für sozial benachteiligte Bürgerinnen und Bürger.

Die wichtigsten Handlungsfelder im Gesundheitsbereich sind dabei:

  • Primäre Gesundheitsversorgung (Versorgung durch Haus- und Fachärzte, sowie ambulante und stationäre Altenpflege)
  • Bürgernahe Dienste für besondere gesundheitliche Bedürfnisse (insbesondere für chronisch Kranke, körperlich & psychisch Belastete sowie sozial Beeinträchtigte)
  • Gesundheitskompetenz für alle Altersgruppen (Aufwertung des Kurparks und des Bornekamps)
  • Vernetzung in die Forschung und Entwicklung (Digitalisierung im Gesundheitswesen)

Wir greifen hierbei bereits auf viele gesundheitliche Strukturen in unserer Stadt zurück. Mit unserer hervorragenden Krankenhausversorgung, unserem Gesundheitsnetzwerk, unseren Patientenberatungen, den Selbsthilfe-Strukturen, den Gesundheits- und Geburtshäusern, der jährlichen Gesundheitsmesse, den vielfältigen gesundheitlichen Dienstleistungen des ersten und zweiten Gesundheitsmarktes und nicht zuletzt den akademischen Hochschulstrukturen am Standort Unna starten wir gestärkt und vernetzt in neue gesundheitliche Aufgaben und Herausforderungen. Unna ist und bleibt gesund für alle.

Sie möchten sich einbringen? Sie haben Ideen, mit denen wir Unna noch gesünder gestalten? Dann kontaktieren Sie mich gerne, ich freue mich von Ihnen zu hören bzw. zu lesen, gerne in den Kommentaren, per Mail, bei Facebook oder Instagram.

Ihre Katja Schuon

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