Katja Schuon

Ein typischer Tag bei meiner Familie und mir

8. September 2020 - Katja Schuon

Heute zeige ich Ihnen einmal, wie ein typischer Tag bei meiner Familie und mir aussieht ❤️

Es ist 7 Uhr morgens. Zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern starte ich mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag. Das war in Corona-Zeiten nicht immer so. Stand Home Schooling auf dem Stundenplan, durften Sohn und Tochter auch einmal etwas länger schlafen. Das haben sie genossen! Denn nicht jeder in der Familie ist morgens schon gerne so aktiv wie ich – ich bin Frühaufsteherin!

Nach dem Frühstück verlassen meine Kinder und ich gemeinsam das Haus. Das war in der Anfangsphase der Pandemie anders, als der Präsenzunterricht nur eingeschränkt möglich war – eine große Herausforderung für jede Familie. Wir konnten das gut meistern, weil mein Mann als Software-Architekt überwiegend im Home-Office arbeitet. Aber ich weiß auch, dass das nicht überall so einfach zu organisieren war. Besonders schwierig war es für Eltern mit Kita-Kindern. Das erlebe ich hautnah bei meinen Mitarbeiter*innen. Das sind insgesamt rund 80 im großen Fachbereich Familie und Jugend beim Kreis Unna.

Homestory

Weil meine Aufgabe als Führungskraft Präsenz verlangt, mache ich mich jeden Morgen schon früh auf ins Büro – in der Regel mit dem Rad. Ich genieße die kurze Fahrt an der frischen Luft und radel auch gerne in meiner Freizeit. Einfach mal die Gedanken schweifen lassen und die Natur genießen ist schön, wenn man im Job viel kommunizieren muss und ein Termin auf den nächsten folgt.

Gute Kommunikation ist das A und O. Ich möchte nah an meinen Mitarbeiter*innen sein und wissen, wo der Schuh drückt. Miteinander reden, in Kontakt bleiben: das bestimmt auch die Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern des Jugendamts. Das sind bspw. die Träger von KiTas in Bönen, Fröndenberg und Holzwickede, bei denen der Kreis in der Verantwortung ist.

KiTas sind mehr als Betreuungsplätze. Sie stehen für frühkindliche Bildung, Chancengleichheit und Gerechtigkeit. Da investieren wir in die Zukunft künftiger Generationen. Für mein Team und mich gilt es, flexibel zu handeln. Wir haben auch einen Krisenstab, denn gerade die immer noch nicht überstandene Pandemie-Situation setzt viele Eltern zusätzlich unter Druck. Wir sind die Anlaufstelle, und das Kindeswohl hat oberste Priorität.

Wenn abends nicht gerade eine Wahlkampfveranstaltung auf dem Plan steht bin ich gegen 18 Uhr zum gemeinsamen Abendessen und -Programm zu Hause bei meiner Familie. Am meisten freue ich mich auf unser Ritual, den Kindern etwas vorzulesen. Sie können zwar schon selbst lesen, aber eine Geschichte zu hören ist doch viel schöner.

Ihre Katja Schuon

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